Erzählt mal, wie schaut das bei euch aus? Findet ihr es sinnlos, dass man offenbar einen bestimmten Tag braucht, um seine Gewohnheiten zu ändern, oder macht ihr immer ganze Listen an Vorsätzen? Und wenn ihr Vorsätze habt, wie lange haltet ihr durch?
Ich bin dieses Jahr geneigt, mir ein paar Sachen vorzunehmen, da ich überraschenderweise meinen Spontanvorsatz von 2015, täglich Tagebuch zu schreiben, durchgehalten habe, und auch 2016 weiterführen will.
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2015
Was diesem Adventkalender noch fehlt, ist das Türchen mit dem moralischen Zeigefinger. Aber dass Weihnachten auch die Zeit ist, an der man Gutes tun und an jene, denen es nicht so gut geht, denken sollte, muss man oft gar nicht mehr sagen. Überall sprießen zur Weihnachtszeit Spendenaktionen hervor, die äußerst erfolgreich sind: Weihnachten in der Schuhschachtel, die "Spielen Sie Christkind"-Aktion, bei der Geschenke für Kinder aus sozial schwachen Familien in Österreich gesammelt werden, das "Ö3-Weihnachtswunder", bei dem man sich gegen eine Spende ein Lied im Radio wünschen kann, etc. Selber habe ich es auch gemerkt, man ist zu Weihnachten einfach freizügiger: Vor ein paar Tagen sprach mich abends vor der Ubahn ein Mann, der mit starkem Akzent sprach an, ob ich ihm nicht helfen könnte. Er habe seine Mitfahrgelegenheit verpasst, sein Handy habe keinen Akku mehr, und er habe kein Geld, um sich die Heimfahrt in ein einen Ort in Niederösterreich zu leisten. Alle, die er bis jetzt um Hilfe gebeten hätte, hätten ihm gesagt, er solle sich zurück in seine Heimat zu schleichen, hier hätte er nichts verloren. Ich hab ihm das Geld gegeben. Es war viel Geld, wie ich finde, und auf dem Weg daheim haben sich dann natürlich Zweifel breitgemacht. Hat er meine Gutgläubigkeit und mein Mitleid ausgenutzt? Und dann versucht man natürlich Ausreden zu finden, die das Loch in der Geldtasche rechtfertigen sollen. Niemand würde um Geld bitten, wenn er es nicht nötig hätte, für Betrüger gibt es viel lukrativere Methoden. Mir ist es lieber, eine Person nutzt mich aus, als jemand, der es wirklich nötig hat, geht leer aus. Und so weiter, und so fort. Aber so wirklich abgeschlossen war es für mich, als ich mir gesagt habe "Es ist ja bald Weihnachten" Heuchlerisch ist das, sagen viele, das ganze Jahr schert man sich nicht um andere Menschen, und vor Weihnachten muss man dann sein Gewissen beruhigen, spendet ein wenig, und ruht sich danna auf seinen Lorbeeren aus. Aber ist es wirklich so wichtig, warum gespendet wird? Wichtig ist doch, dass etwas getan wird, aus welchen Gründen auch immer, solange es denjenigen zugute kommt, die es brauchen. Und es wird ja auch das restliche Jahr über geholfen, nur an Weihnachten wird es vielleicht ein bisschen sichtbarer. Und das hat auch was Schönes. Denn es ist so leicht, diese Welt zu verdammen, die Hoffnung in die Menschheit aufzugeben und nur das Schlechte, den Krieg, den Hass, die Gewalt zu sehen. Und das für einen Moment zu nehmen und Friede und Freude zu erleben, seien es die Menschen, denen die Spenden zugute kommen, oder diejenigen, die plötzlich mitbekommen, dass die Menschheit doch nicht nur schlecht und asozial ist, das ist vielleicht schon ein kleines Weihnachtswunder an sich.
In diesem Sinne wünsch ich euch noch schöne restliche 40 Minuten vom 22. Dezember!
Jede der Antworten kommt von einem/-r der folgenden user: SuperSam, Nawakute, Pirx-Napoleon, abba waterloo, Panama, Rosa Regenbogen oder Wishmaster
Eure Aufgabe ist es, so viele Antworten wie möglich der richtigen Person zuzuordnen
Zum Beispiel: 2.b: Wishmaster, 3.c Pirx-Napoleon
EDIT: Um zu verhindern, dass die anderen gleich wissen, was ihr geantwortet habt (weil das die einzige Antwort ist, die ihr nicht zugeordnet habt), können pro Frage maximal 4 Tips abgegeben werden!
Ihr habt bis einschließlich 14. Dezember Zeit, eure Tips abzugeben! Vielleicht gibt es für den/die GewinnerIn ja auch eine kleine Überraschung (vielleicht!!)
Diskutiert gerne über eure Vermutungen, aber bestätigt/leugnet nichts, was mit euch zu tun hat (das wär dann zu einfach!)
Also ok ist: "4.a ist sicher nicht SuperSam, ich glaub eher, dass das Nawakute ist!", nicht okay "glaubst du wirklich dass ich 1.d gesagt habe? Da liegst du aber falsch!"
Viel Spaß beim Raten!
1. Was ist deine Lieblingskekssorte? a) Mit Schoko! b) Gaaaanz eindeutig selbstgemachte Mandel-Teig-Stückchen-mit-Schokolade, also ich weiß nicht mehr wie das heißt, es ist aber richtig richtig lecker!!! c) Ganz normale selbstgemachte Plätzchen mit Zuckerguss und Streuseln. d) Kekssorte ... na ja. Ich bin nicht so der Kekstyp, aber am liebsten mag ich selbst gebackene. Sonst finde ich auch diese (unweihnachtlichen) Kekse mit der Marmelade (Pfirsich und Kirsche gibt es, glaube ich) gut. e) Hab ich nicht, mit Schoko ist lecker f) Husarenkrapferl g) Ich erweitere die Frage mal auf Plätzchen und sage: Kokosmakronen. Ansonsten Spekulatius, wenn es nur um Kekse geht
2. Was gibt es bei euch traditionell an Heiligabend zu essen? a) Weißwürste oder für diejenigen, die selbige verschmähen, gesiedete Wiener Würstchen b) Weißwürste mit Sauerkraut und Kartoffelsalat. c) Wir sind diesbezüglich nicht festgelegt, das variiert stark. d) Kartoffelsalat mit Hering. Am nächsten Tag dann Ente mit Klößen... e) Meistens einen Lachs vom Nachbern f) Gans. Ente? Ich glaube, einmal hatten wir sogar Hase. Aber das Fleisch esse ich nicht, eigentlich immer nur die Kartoffeln. g) Königinnenpastete.
3. Womit schmückt ihr euren Christbaum? In welchen Farben? a) Letztes Jahr mit roten Kugeln und Strohsternen, dieses Jahr wohl auch. b) Ähm mit vielen verschiedenen Strosternen, Lichterkette und allen möglichen Kugeln c) Etwas bunt und viel Silber, wenn es nach mir geht. d) Rot und Gold e) Äh... Nadelgrün! Und Glasfarben. Ach ja, und Kerzenlichtweiß f) Ganz langweilig mit Lichterketten, ein paar Strohsternen, einigen anderen kleinen Figuren und den üblichen Kugeln, selbige entweder in der Kombination Blau-Silber oder Rot-Gold, mit einer farblich jeweils passenden sternförmigen Spitze auf dem Baum. g) Farben legen wir gar nicht fest. Wir benutzen Holzschmuck, manchmal ein paar Christbaumkugeln (lila und rot, glaube ich) und Lichterketten.
4. Was wünschst du dir heuer (dieses Jahr, für alle nicht ÖsterreicherInnen ) zu Weihnachten? a) Computerspiel. Vielleicht ein bisschen Schokolade ... und Tee. Mal sehen, was dann so kommt. b) Geld für einen Schüleraustausch mit Frankreich :3 c) Ich wünsch mir dieses Jahr die DVD Ostwind, eine Glasschildkröte und einen Engel von Wendt & Kühn mit Saxophon. Ich weiß, ist alles etwas speziell. d) Geringelte Socken. Ne, Quatsch, Geld für eine Reise nach dem Abitur und Computerequipment e) Weihnachtsgeschenke gibt es nur für die Kinder, bei den Erwachsenen haben wir das abgeschafft. f) Nichts Spezifisches. Weltfrieden fände ich ok. g) Einen neuen Nintendo, der andere ist hin, Und einen Gutschein von einem Schallplattenladen
5. Was ist dein Lieblingsweihnachtslied? a) Hab ich nicht. b) Ganz klar, da gibt es viele, gern mag ich aber z.B. Feliz Navidad oder eine Schellackplatte der Firma VOX mit einem Weihnachtslied c) Stern über Bethlehem d) Stille Nacht! e) Weihnachtslieder müssen sterben, bis auf eins: "Stille Nacht", als instrumentales Klavierstück (wenn mit Gesang, dann bitte nur von Tom Waits). f) (Okay, hiermit enttarnt man mich ... xD) Wann kommst du, Weihnachtsmann g) Maria durch nen Dornwald ging
6. Wann wird bei euch der Christbaum aufgestellt, und wie lange bleibt er meist stehen? a) Also, letztes mal wurde er an Heiligabend aufgestellt dafür bleibt er aber auch richtig lange - so bis Mitte Januar b) Meist am Sonntag vor Weihnachten bis Heilige Drei Könige. c) Der Christbaum wird am Abend vor Heiligabend aufgestellt und am 6. Januar, also an Heilige Drei Könige wieder abgebaut. Außer, wir sind zu faul dazu. d) Der Weihnachtsbaum wird einen Tag vor Heiligabend aufgestellt und noch vor Silvester wieder rausgeschmissen. e) Ein paar Tage vor Weihnachten, und dann meistens bis Anfang Januar. f) Meist am Nachmittag des 24 Dezembers, und stehen bleibt er meistensbis Ende Januar g) Kurz vor Weihnachten bis Ende Januar.
7. Habt ihr Traditionen für den 25. und 26. Dezember? a) Am 25. gehen wir zu den Großeltern im Ort Ente essen und werden durchgefüttert. b) Es wird zum Café eingeladen und die Leute bleiben fü Plätzchen und Kuchen. Am 2. Weihnachtsfeiertag gibt's die Reste c) Nicht wirklich. Also, außer sich halt mit den Menschen treffen die man an Weihnachten nicht gesehen hat d) Nicht wirklich, außer das übliche Zusammensetzen mit der Familie (zu meinem Leidwesen) und einem festlichen Essen nach dem kärglichen Mahl an Heiligabend (nicht zu meinem Leidwesen) e) Nein. Hauptsache Relaxen. f) Ne, eigentlich nicht. Nur dass die Verwandschaft kommt g) Außer ganz viel Schokolade essen zu dürfen?
8. Wer bringt bei euch die Geschenke, das Christkind oder der Weihnachtsmann? a) Der Weihnachtsmann. b) Selbstverständlich das Christkind! Pah, Weihnachtsmann. c) Weihnachtsmann. d) Christkind natürlich, wer denn sonst? e) Der Weihnachtsmann. Streng Atheistisch. Obwohl wir immer brav in den Weihnachtsgottesdienst gehen... f) Weihnachtsmann g) Meine Eltern :V
9. Was ist das beste Weihnachtsgeschenk, das du jemandem gemacht hast? a) Vielleicht der Reisegutschein, den ich mit meinen Eltern jemanden geschenkt habe, der es sich nicht leisten konnte, Deutschland per Flugzeug zu verlassen. b) ??? da fällt mir nichts Spezielles ein. c) Öäh, ich bin leider nicht begabt im jemandem-tolle-Geschenke-machen... d) Ähm...... e) Letztes Jahr hatte ich für jeden ein kleines Heft mit Geschichten und Gedichten des Jahres von mir. f) Ich bin absolut unfassbar unkreativ, was das betrifft. Ich hab meiner Oma mal einen Bildband von unserem Dorf aus den 50ern geschenkt, das hat sie gefreut, denke ich. g) Das weiß ich ehrlich gesagt nicht so ... da müsste man dann die fragen, denen ich was geschenkt habe ...
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2015
Als spontanes 7. Türchen ein paar Fotos vom Mittelalter Adventmarkt im Heeresgeschichtlichen Museum auf dem ich gestern war. Und der Riesenchristbaum bei der Ubahnstation.
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2015
Nur mehr ein Monat bis Dezember! Ihr wisst, was das heißt: Es ist wieder Zeit für die bestgepflegteste Tradition des Otherboards, den Adventkalender! Wenn ihr ein (oder mehrere) Türchen übernehmen wollt, schreibt einfach eine Antwort, ich trag euch in die Liste ein. Leere Türchen füllen wir dann einfach spontan und gemeinschaftlich.
1. abba waterloo 2. Schildkröte 3. Nawakute 4. Schildkröte 5. Panama 6. 7. 8. Rosa-Regenbogen 9. Holly Blue 10. Schildkröte 11. Panama 12. abba waterloo 13. Nawakute 14. SuperSam 15. Holly Blue 16. 17. Rosa-Regenbogen 18. Pirx-Napoleon 19. Wishmaster 20. Rosa-Regenbogen 21. Pirx-Napoleon 22. Holly Blue 23. SuperSam 24.
Thema von Holly Blue im Forum Alltägliches und Hobbies
Ich hab letztens ein sehr schönes Gespräch mit zwei Freundinnen gehabt, das genau so verlief, wie Gespräche eben verlaufen, wenn es spätabends vor einem Abschied für 5 Monate ist, und ein bisschen (viel) Wein im Spiel ist. Im Zuge dieses ganzen YOLO / Wir sind viel zu jung und das Leben viel zu kurz um es zu verschwenden-Gequatsche kamen wir darauf zu sprechen, wie wichtig es eigentlich ist, den Menschen, die wir in unserem Leben schätzen, das auch zu sagen.
Ich bin keine Person, die gern und leicht über Gefühle redet, aber ich hab mir vorgenommen, ab jetzt öfter meinen FreundInnen und meiner Familie zu sagen, dass ich sie gern habe /etc. Es ist aber schwierig eine Balance zu finden, es muss ja nicht eine 5minütige Liebeserklärung sein, aber "Ich freu mich schon so, dich zu sehen" und hin und wieder ein Herzerl-emoji (ihr ahnt nicht, wie viel Überwindung mich das kostet) sollte doch schon drinnen sein?
Wie handhabt ihr das? Ist euch sowas wichtig? Seid ihr vielleicht der Meinung, dass es an Bedeutung verliert, wenn man ständig "hab dich lieb"/"Ich liebe dich" sagt oder schreibt?
Thema von Holly Blue im Forum Politik und Gesellschaft
Wie versprochen eröffne ich den Thread zum Thema.
Ich hab letztens etwas recht Gutes zu dem Thema gelsen, wo es geheißen hat, dass der Zeitpunkt, an dem wir noch darüber diskutieren können, ob Flüchtlinge nach Österreich/Europa kommen sollen, das Recht dazu haben, längst überschritten ist. Es ist eine Tatsache, an der nichts zu ändern ist. Jetzt müssen wir überlegen, wie wir als Gesellschaft damit umgehen.
Ich weiß leider nicht viel über die Situation in Deutschland, nur über die Brandanschläge hab ich gelesen. Furchtbar, wie da der Fremdenhass durchkommt.
Was das angeht, ist die Situation in Österreich nicht sooo schlimm. Okay, die FPÖ hat immer noch reelle Chancen, die Gewinner der Wahlen in Wien und OÖ zu werden, aber so vor zwei Monaten hat die Medienlandschaft (außer der Kronenzeitung und Österreich, aber die kann man kaum als Qualitätsmedien bezeichnen) umgeschwenkt, die öffentliche Meinung über Flüchtlinge hat sich ein bisschen geändert. Zwar werden immer wieder abartige Meldungen gelassen (da gabs einen Fall, wo jemand unter einem viralen Foto von einem kleinen Mädchen, dass in der Hitze unter dem Wasser aus einem von der feuerwehr zur Verfügung gestellten Schlauch spielt, geschrieben hat, dass ein Flammenwerfer besser gewesen wäre), aber es gibt immer mehr Menschen, die gegen solche Meldungen aufstehen, und unglaublich viel Hilfsbereitschaft und Einsatz aus der Bevölkerung.
Das wahre Problem ist die humanitäre Krise. Österreich ist in der EU das Land, in das nach Schweden und Ungarn die meisten Flüchtlinge (gemessen an der Einwohnerzahl) kommen. Die landen dann alle erst mal im Auffanglager Traiskirchen, ein Lager das im Vorjahr für maximal 480 Menschen Kapazitäten hatte. Jetzt sind dort 4500. Die Betreuung übernahm eine schweizer Privatfirma, weil alle österreichischen NGOs gesagt haben, dass sie zu dem Preis, den das Innenministerium bereit ist, zu zahlen, keine angemessene Betreuung bieten können. Dementschprechend elendig sind die Zustände dort auch: Nicht genügend Mistkübel, katastrophale hygienische Zustände, unzureichende medizinische Versorgung, nicht genügend Schlafplätze (bis vor wenigen Tagen mussten die meisten im Freien oder in Campingzelten schlafen), zu wenig Essen, etc. NGOs war der Zutritt versagt, erst vor wenigen Wochen wurde Amnesty International erlaubt, das Lager zu inspizieren (die haben die Zustände ebenfalls als katastrophal bezeichnet, seitdem wurden zumindest Vorhänge vor den Duschen angebracht), und seit etwa einer Woche dürfen MSF die dort stationierten Ärzte unterstützen. Es gibt glücklicherweise immer Spendeninitiativen von Privatpersonen, die nach Traiskirchen fahren und durch den Zaun Essen verteilen. Einen Augenzeugenbericht kann man hier lesen.
Aber auch wenn die Flüchtlinge aus Traiskirchen weggebracht werden, ist die Situation nur unwesentlich besser. Die Länder halten sich nicht an die vom Bund vorgegebenen Quoten, das Innenministerium hat im Juni durchgegriffen und auf Polizeigründen Zeltlager errichten lassen. Die Länder haben klein beigegeben, die Zelte wurden abgebaut, die Flüchtlinge in Übergangsquartieren in Schulturnsälen untergebracht. Jetzt fängt die Schule aber in drei Wochen wieder an, dann müssen die leer sein. was mit den Menschen geschieht, weiß der Himmel. Sie werden in kleineren Gruppen in immer neue Notunterkünfte geschickt. Meine Mama macht in einer dieser Schule öfters Nachtdienst, sie sagt, die Leute haben nichts zu tun als darauf zu warten, dass ihnen jemand sagt, dass sie jetzt in ein anderes Quartier gebracht werden. Das Land hat jetzt Containerdörfer bestellt (ich weiß nicht, ob ich das so öffentlich schreiben darf, aber mein Vater sitzt im Vorstand des oö teils einer NGO, und von dem, was er erzählt ist das, was da im Background so abrennt ist völlig hirnrissig. Lobbyismus ohne Ende, den Auftrag bekam die Firma mit den besten Connections, die bestellten Conatiner sind so schlecht isoliert, dass die Heiz- und Kühlkosten für keine Organisation dauerhaft tragbar sind, etc...). Niemand weiß also wie es weiter gehen wird. Wo werden die Flüchtlinge untergebracht? Wie ist das mit dem Schulanfang, offiziell haben auch Flüchtlingskinder Anspruch auf Bildung? Wie lange müssen diese Menschen auf einen Asylbescheid warten? Was passiert, wenn sie Asyl erhalten?
Es ist alles gerade so in der Schwebe, niemand hat eine Ahnung, wie man das lösen kann, und es kommen täglich mehr Menschen. Heute sind im Mittelmeer schon wieder 80 Menschen gestorben, 100 sind noch vermisst. Von dem Laster mit den 71 Toten hab ich euch gestern eh schon erzählt....
Mich würd interessieren, wie die Situation mit der Unterbringung in Deutschland/Schweiz ist... Und welche Lösungsmöglichkeiten ihr seht. Ich will das nicht in den ersten Post schreiben, aber da will ich noch was drüber schreiben. Ich glaub, das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich zu aktuellem politischem Geschehen eine klare Position vertreten und auch argumentieren kann, nicht nur so mit einer generellen Richtung sympathisiere.
Kleo du hast irgendwas von Engagement angesprochen, was schwebt dir denn da vor? Ich hab mir jetzt ausgemacht, dass ich, sobald ich wieder in Wien bin, einmal die Woche Deutschunterricht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gebe. Ich wollte einfach, dass aus meiner Betroffenheit mehr herauskommt als nur Gejammere. Auch wenn das bisschen Zeit, das ich investiere nichts daran ändert, dass es dem Menschen in Traiskirchen dreckig geht, und jeden Tag unzählige Menschen auf dem Weg nach Europa sterben. Ich wünschte es würde etwas ändern.
Drei Einsendungen habe ich bekommen, viel Spaß beim Lesen! Als Dauer der Umfrage hab ich jetzt einmal 10 Tage festgelegt, falls wir feststellen, dass wir mehr Zeit brauchen, oder dass wir schon früher eine/-n GewinnerIn gefunden haben, lässt sich das natürlich noch verändern.
Gold - Wishmaster
Der chemische Geruch des Desinfektionsmittels vermischte sich mit was auch immer es war, das an diesem Tag zu Mittag serviert wurde, als ich die Türe hinter mir zu zog. Auf dem Flur mit dem lindgrünen Linoleumboden eilten Schwestern mit Klemmbrettern und Tablettendosen hin und her, während ich mich langsam, mit Bedacht, Richtung Ausgang orientierte, nicht ohne die Bildchen an der Wand zu betrachten, die von den hier behandelten Kindern gemalt worden waren. Ich kannte sie alle längst. Die schwarze Katze mit den grünen Augen. Die glückliche Familie vor ihrem Haus mit Garten. Der rot-blaue Heißluftballon. Es hatte sich zu einem Ritual entwickelt: ich nahm morgens den ersten Zug, blieb für dreieinhalb Stunden, und verabschiedete mich, wenn das Essen kam. Dann war sie meistens ohnehin müde, konnte die Augen kaum noch offen halten und nahm für gewöhnlich keine Notiz von mir, wenn ich sachte meine Hand aus der ihren löste - die meine weich und glatt, die ihre wie Pergament - und leise, auf Zehenspitzen, zur Zimmertür schlich. Manchmal hörte sie mich. Dann setzte sie sich ruckartig auf und starrte mich an, trübe, matt. Sie erkannte mich dann nicht mehr, und ich ging einfach. Warum sollte sie es stören, wenn ein Fremder nicht zurückschaute?
Heute morgen stehe ich pünktlich um sechs Uhr am Bahnsteig und warte darauf, dass der Zug zischend und fauchend wie eine Raubkatze einfährt. Ich bin fast alleine. Ein verliebtes junges Paar tuschelt kichernd miteinander, ein älterer Herr blickt stramm geradeaus und zwei Teenager tippen auf ihren Smartphones. Sonst niemand. So ist es immer. Den älteren Herren sehe ich jedes Mal, wenn ich hier bin, und ich frage mich, ob er aus dem gleichen Grund unterwegs ist wie ich. Allerdings hat er nie etwas dabei. Ich bringe ihr bei jedem Besuch einen Blumenstrauß. Sie hat nichts davon, aber ich glaube, dass sie sich freuen würde, wenn sie es wüsste. Und so lege ich meine Tulpen vorsichtig auf meinen Schoß, rutsche in eine Bank und lehne mich zurück. Ich schließe die Augen, bis mir ein kurzes Vibrieren sagt, dass wir uns in Bewegung gesetzt haben.
Als sie die Diagnose erhielt, war das für uns alle ein Schlag in die Magengrube. Wir waren irgendwie immer davon ausgegangen, dass die üblichen Spielregeln der Sterblichkeit bei ihr eine Ausnahme machen würden. Wenn sie einen Raum betrat, füllte ihre Ausstrahlung ihn auf. Es war schwer vorstellbar, dass von dieser Energie in ein paar Monaten so gut wie nichts mehr übrig sein sollte. Zumindest hatten wir alle gehofft, dass sie irgendwann einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen würde, aber so leicht sollte es wohl nicht sein. Ich fuhr jedes Wochenende zu ihr, zuerst zu ihr nach Hause, dann ins Hospital, und jedes Mal war sie ein Stück weniger wie der Mensch, den ich kannte.
Gemächlich bremst der Zug ab und rollt in unsere erste Haltestation ein. Senfgelbe Häuser recken ihre mit dunklen Ziegeln bedeckten Giebel in den strahlend blauen Himmel, und eine warme Brise raschelt sanft in den Blättern der uralten Kastanien, die ihre Schatten über die Pflastersteine werfen. Weiße Blüten liegen verstreut inmitten kleiner Äste und alter Schalen. Pfeifend schließen sich die Türen wieder, und wir setzen unsere Fahrt fort, vorbei an dunkelgrünen Feldern und hölzernen Scheunen, die, benetzt vom Morgentau, schwarz wie Mahagoni glänzen. Der Nebel leuchtet unter den Strahlen der Sonne wie flüssiges Gold, das sich hinter der verdreckten Glasscheibe entlang wälzt. Ein uralter, in seine Einzelteile zerlegter Traktor steht auf dem Innenhof eines Bauernhauses herum und wartet darauf, wieder zusammengesetzt zu werden.
Es begann damit, dass sie ihre Schlüssel nicht mehr fand, obwohl sie genau an der Stelle lagen, wo sie sie immer aufbewahrte. Wir sagten, sie würde mit den Jahren ein wenig zerstreut. Aber bald darauf vergaß sie, sich anzuziehen, dann vergaß sie, wie man schreibt. Dann erkannte sie ihren Nachbarn nicht mehr, der seit zwölf Jahren neben ihr wohnte. Uns allen war klar, dass das nur eines bedeuten konnte.
In der Ferne sehe ich die Silhouetten der Berge mit ihren verschneiten Gipfeln und ihren bewaldeten Hängen auftauchen. Sie heben sich aus dem Dunst des Morgens wie erwachte Riesen. Die automatische Stimme kündigt den Endbahnhof an. Im Kopf gehe ich die Strecke durch, die mich zu ihr führt. Vom Bahnhofsvorplatz aus mit der Linie 4 fünf Haltestellen weit fahren, dann die Nächste rechts, am Fahrradgeschäft vorbei, die Übernächste links, am Krankenhaus vorbei und die Nächste wieder rechts. Eine Viertelstunde geradeaus, dann links das gusseiserne Tor öffnen, und dann werde ich die Reihen weißer, grauer und schwarzer Steine entlang gehen, mit knirschendem Kiesel unter den Füßen, und den Blumenstrauß auf ihr Grab legen.
Sie ist vor drei Monaten gestorben. Ihr alter Körper konnte nicht mehr, zu fragil, zu schwach. Am Anfang tat es weh. Ich denke auch jetzt noch fast jeden Tag an sie. Ich versuche, das Bild ihrer letzten Wochen zu verdrängen und mich an einer jüngeren, lebhaften, echten Erinnerung festzuhalten. Es gelingt mir mal besser und mal schlechter, aber auf meine Besuche bei ihr freue ich mich immer. Wenn ich im Zug sitze und aus dem Fenster auf die Landschaft blicke, die im Licht vorbeizieht, habe ich Hoffnung, dass alles wieder in Ordnung kommt. Ich schaue meine Mitreisenden an und gestatte mir ein mitleidiges Lächeln. Denn das Paar, der ältere Herr, die Teenager - sie alle tragen Scheuklappen. Ich weiß etwas, das sie nicht wissen: nächstes Wochenende, wenn ich herkomme, wird die Sonne wieder scheinen, und der Wind in den Kastanien riecht nach Harz und Weizen.
SuperSam
Der Bus kommt. Sieben Uhr, dreiundzwanzig Minuten. Verspätung: Zwei Minuten.
Es ist kalt. Ein Gefühl der Taubheit kitzelt mein Gesicht, während ich meinen unteren Teil des Gesichts in meinem Schal vergrabe, der aus meiner Jacke oben herausquillt. Ich sehe, wie mein Atem vor mir in der Luft kondensiert, sich Schwaden aus Feuchtigkeit vor mir in die Luft erheben. Es ist ein verzweifelter Versuch, kein Stück Haut an die kalte Luft zu lassen, wie ich meine Hände in den Jackentaschen vergrabe und an der Bushaltestelle stehe. Als der Bus vor mir anhält und mit einem hydraulischen Zischen sein Türen öffnet, pressen sich die jüngeren Kinder durch die enge Öffnung hinein, während ich zurückbleibe - sollen sie sich doch erdrücken, wie sie sich selbst dort hineinpressen in diese Sardinenbüchse auf Reifen. Als ich einsteige, schlägt mir die warme Luft entgegen, die im Inneren des Buses steht. Instinktiv öffne ich meine Jacke leicht, ergreife einer der Stangen. Ich stehe, inmitten von kleinen Kindern und teils auch Gleichaltrigen. Es rumort, als der Bus sich in Bewegung setzt, was die Masse mit einem leisen Quietschen und Johlen beantwortet. Die, die sich nichts festhalten, fallen aufeinander, werden zusammengestaucht, rappeln sich jedoch kurz darauf wieder auf und fangen an, lauthals miteinander zu tratschen.
Ich rücke meine Kopfhörer zurecht. Als ich die Musik anschalte, verschwindet der Lärm der kreischenden Kinder hinter einem akustischen Vorhang, das Rumoren des Buses geht in den Klängen unter, als er kurz abbremsen muss, um in eine Kurve zu fahren. Die Musik trennt mich vom Rest der Welt, wie ich in diesem Bus stehe. Ich bin da und gleichzeitig nicht. Wenn man im Bus steht, kann man nicht nichts ansehen. Ich meine, wenn man sich in dieser Sardinenbüchse steht, dann sieht man immer etwas an, oder nicht? Man sieht zwanghaft anderen Leuten ins Gesicht, auf ihr Handy, denn man kann nicht einfach in die Luft schauen. Irgendetwas ist immer da, einfach die Augen schließen kann man nicht, denn irgendetwas will, das man hinsieht, die Fremden und teils nicht so Unbekannten mit seinem Blick zu mustern. Man sieht, was sie machen.
Das ist größtenteils uninteressant. Die kleinen Kinder tippen auf ihren Handys herum, spielen die immerselben Spielchen und reißen sich die teuren Geräte allzu oft gegenseitig aus der Hand. Andere sitzen auf ihrem Sitz, studieren ihre notdürftig gemachten Hausaufgaben. Und wieder andere schauen einfach nur aus dem Fenster auf die vorbeiziehende Landschaft. Ich denke wieder weiter. Selbst wenn man genau vor sich sieht, starrt man irgendetwas an, irgendwen, der irgendeiner Tätigkeit nachgeht. Der Blick kann keinen Knick und irgendwie durch ein Loch aus dem Bus verschwinden, ohne dabei jemanden zu streifen. Genervt schließe ich die Augen, während die Musik zu einem lauten Crescendo anschwillt. Es umhüllt mich, reißt mich umher. Der Bus fährt durch ein Schlagloch. Ich sacke in mich zusammen, um dann wie eine Sprungfeder wieder auseinanderzufahren. Durch die dröhnende Musik höre ich die Kinder johlen, wie sie sich nach hinten werfen, wie sie ihren Mund aufreißen. Ich sehe sie an. Nur kurz, um mich dann wieder abzuwenden. Sie sind meistens unbeschriebene Blätter. Uninteressant. Der Gedanke, dass ich mal genauso war, verwirrt mich umso mehr. Auf meinem Handy kommt eine Nachricht an. Belanglos, von meiner Mutter, sie sorgt sich um mich, weil ich etwas zuhause vergessen habe. Das wusste ich schon längst. Ohne große Umstände schicke ich ein kurzes, bündiges ?Ja? zurück und stecke das Gerät wieder in meine Jackentasche. Es war fast wie im Bus - so nah beieinander und doch so fern, dem Handy sei Dank. Was man daraus lernen önnte: Menschen verstecken sich gerne hinter Mauern, seien sie aus bröckligen Ziegelstein oder massiven Betonblöcken. Aus der Ferne sehen sie normal aus, wie jeder andere, vielleicht mit der ein oder anderen Macke oder Besonderheit. Ein Kratzer im Stein, eine brüchige Fuge. Geht man aber nah heran, kann man jedoch vielleicht durch eine kleine Ritze einen Blick erhaschen auf das zerbrechliche Etwas, das jenseits der Mauer haust? Das Mädchen, das neben mir gezwungen hinter jeden ihrer Sätze ein gestelltes und falsches ?Haha? oder ein Emoji setzte. Herzchen, Herzchen, Äffchen, Kuss. Der Junge, der dort saß, mit finsterem Blick aus dem Fenster starrte, wie er über alles sinnierte, was ihn beschäftigte, wie er Angst vor allen und ihrer Meinung über ihn hatte.
Ich schließe wieder die Augen. Da kommt er, der Drop - bam. Bass. Ein heilloses Chaos, das man nicht länger als fünf Minuten aushalten konnte, voller schriller Töne und ziellosem Gedudel. Mein früheres Ich hatte so etwas geliebt, tagein, tagaus gehört. Nun war es nur dank meiner Zufallswiedergabe wieder aus den Untiefen des Handyspeichers ausgegraben worden. Kurz denke ich wieder an die kleinen, johlenden Kinder am Ende des Buses.
Ich kann Menschen nicht ansehen, denn Fremde machen mir Angst. Sie sehen immer wieder zurück, wenn man sie ansieht, und ich habe Angst, dass sie mir in meine Untiefen schauen. Ein Brunnen, in den man eine Münze hineinwerfen konnte, ohne dass man jemals einen Platscher hören konnte. Bei manchen Leuten, die ich anschaue, passiert dasselbe. Ich lese das beschriebene Blatt, das sie sind. Wenn man zusammen ist und doch weit auseinander, krampfhaft versucht sich zu trennen und so weit wie möglich voneinander fern zu sein, sieht man es umso deutlicher. Normalerweise werden Dinge unscharf, wenn man sie sich zu nahe vor die Augen hält - hier ist es genau umgekehrt.
Der Bus hält. Endstation. Ich lasse mich von der Welle aus Menschen nach draußen tragen, hinaus ins Kalte. Wenn ich daran denke, was ich alles bisher falsch gemacht habe, was ich für unglaublich seltsame Wege gegangen bin, wird mir schwindelig, denn alles ist niedergeschrieben in mir, und ich habe es genauso wie jeder andere hinter meine Mauer gelegt, damit es andere nicht sehen sollten. Denn was sie finden könnten, wäre vielleicht nicht das, was sie erwartet haben. Eine irrationale Angst, die in meinem Kopf herumspukt, die ich spüre, wenn Menschen mich sehen, ihre Augen mich wie Hände anfassen - wenn ich meinen Mund aufmachen würde, wäre es manchmal nur schlimmer. Bin ich der, der ich vorgebe zu sein? Niemals. Der erste Eindruck sagt vieles über die Menschen aus, denen man nur kurz ein- oder zweimal im Leben über den Weg läuft. Solche, wie man sie im Bus nur ansehen, aber nicht sich von ihnen abwenden kann.
Ich starre nach oben zum Himmel, während sich die Leute an mir vorbei drängen, und ich sehe nur das Licht der aufgehenden Sonne, ein sanftes Rot, das sich langsam dort oben ausbreitete.
Der Bus fährt ab.
Zwischen all dem Gewusel - Rosa-Regenbogen Liebes Tagebuch, in der Bahn schreib ich dir nun, weil ich nichts Bess?res hab zu tun. Darum erzähle ich dir heute über wild umherflitzende Leute. Immer nur in Stress und Eile. Niemals gibt es Langeweile. Alle quetschen sich hinein, müssen schließlich noch mit rein. Sie fahren von A nach B oder eben auch nach C. Große schlaue Arbeitstiere halten ihre Knitterpapiere. Andere trinken massenhaft Kaffee, ertrinken in ?nem schlammbraunen See. Handys haben die auch noch. Doch wehe, es gibt ein Funkloch! Dann fluchen sie so richtig, sagen: ?Gerade jetzt war?s wichtig!?. Oder sie schimpfen mit der Bahn, weil sie nicht schneller fahren kann. Alle stehen eng dicht an dicht, nehmen aufeinander keine Rücksicht. Manche halten es nicht mehr aus, wollen einfach nur noch raus. Ach, dieser Ort nervt mich total, diese allmorgendliche Qual! Wenigstens verstehst du mich, lachst nicht über mich. Meine Freunde würden?s nicht versteh?n, die würden die Augen verdreh?n. Sie finden das einfach normal. So ist das Leben nun mal! Doch das ist nicht das Leben auf das wir alle zustreben. Mein Leben wird ruhiger, entspannter, vernünftiger. Nur dir verrat? ich meine Gedanken. Bei dir kann ich neue Kraft tanken. Danke, dass du mir immer zuhörst und mich nie beim Nachdenken störst. Mist, die Bahn ist zu spät, wie immer! Pünktlich schaff ich?s nie und nimmer. Ganz schnell laufen muss ich jetzt, damit der Lehrer nicht bei Mutti petzt. HDGDL Deine Freundin
PS: Irgendwann sag ich dir, warum ich immer in Gedichtform mit dir spreche, aber jetzt passt?s grad nicht!
Nach langer Zeit ist es endlich wieder so weit: Das Otherboard veranstaltet einen Schreibwettbewerb! Das Thema ist diesmal Morgens in der Straßenbahn Als Einsendeschluss würde ich den 8. April EDIT: verschoben auf 22. April vorschlagen, dann habt ihr über Ostern Zeit, euch etwas auszudenken. Euren Text könnt ihr mir bis dahin einfach in einer PN schicken (ich bin über Ostern weg, macht euch also keine Sorgen, wenn ihr nicht sofort eine Rückmeldung bekommt, dass ich eure Einsendung erhalten hab!)
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2014
Jetzt ist es wirklich nicht mehr lang bis Weihnachten! Aber naja, so richtig weihnachtlich oder winterlich ist es noch nicht, das ist mir auch aufgefallen bei dem Spaziergang, auf den ich euch heute mitnehme. Was macht man da? Einfach dramatisch-melancholische Wintermusik darüber legen Nicht von mir, ich wünschte ich könnte so singen, sondern aus diesem Video. Einen schönen 19. Dezember wünsch ich euch noch!
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2014
Ich lass euch heute dieses Lied da Angels we heard on high Von den Piano Guys, gesungen u.a. von Peter Hollens Einen schönen 13. Dezember wünsch ich euch!
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2014
Einen schönen 9. Dezember, liebes Otherboard!
Seid ihr schon recht im Weihnachtsstress? Letzte Prüfungen, Geschenke kaufen, die Feiertage (ver-)planen und zwischendurch noch versuchen, Kekse zu backen... Deswegen gibt es heute von mir etwas Besinnliches. Hier hab ich mich ein wenig mit meiner Querflöte (die ich seit April nicht mehr angerührt hab, man verzeihe mir meinen grauenhaften Ansatz und die unreinen Töne) und Audacity gespielt, und euch "Love me tender" von Elvis gespielt. Kein typisches Weihnachtslied, aber sehr schön und ruhig.
Außerdem hab ich das Internet nach Zitaten durchforstet, die euch ein bisschen auf ein ruhigeres Weihnachtsfest einstimmen sollen. Manche sind vielleicht ein bisschen kitschig, aber zu Weihnachten darf das ruhig schon mal sein...
Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf unserer Suche nach dem Großen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden. -Unbekannt
Jeden Tag ein bisschen Liebe verschenken, heisst jeden ein bischen Weihnachten haben. -Monika Minder
Die Art des Gebens ist wichtiger als die Gabe selbst. -Pierre Corneille
Frieden auf Erden bliebe bestehen, wenn die Besinnung von Weihnachten nicht würde gehen. -Unbekannt
Nach Hause kommen ? das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will, die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde. -Friedrich von Bodelschwingh
Wenn auch die Freude eilig ist, so geht doch vor ihr eine lange Hoffnung her, und ihr folgt eine längere Erinnerung nach. -Jean Paul
Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber behalten möchte. -Selma Lagerlöf
Wenn uns bewusst wird, dass die Liebe zu uns selbst und allen anderen Menschen das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden. -Weihnachtssprüche.info
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2014
Einen schönen 5. Dezember wünsch ich euch, liebe otherboardler und lasst euch nicht vom Krampus erwischen! ( ich hoff mir laufen heut keine Schiachperchten über den weg...)
Text 1: Schildkröte Die Straße gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie begann, weit über Land, von Ort zu Ort, ich folge ihr, so gut ich kann, ihr lauf? ich raschen Fußes nach, bis sie sich groß und breit verflicht? mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann?
Ganze einfach: zum Otherboard.
Text 2: Rosa Regenbogen Others think it is a board but it is a board for others. Also melde dich an und triff mal andere Leute!
Text 3: pirx-napoleon Other - Board Wähle deinen Benutzernamen, erstelle deinen Avatar, und auf sie mit Gebrüll! Teste deine Fähigkeiten in der Shoutbox, um auf den Ultimativen Spamkrieg vorbereitet zu sein. Richte deine Nickpage ein, damit dein Gegner weiß wen er vor sich hat. Viele Wege führen in die Threadschlacht. Aber nur ein Smilie wird am Ende den Pokal der Startseite in die Höhe heben und die anderen mit Champagner bespritzen dürfen!
Text 4: pirx-napoleon Das neue OtHerBour D - bekämpft gezielt schlechte Laune und Langeweile. Mit dem neuen Wirkstoffkomplex Krativität und Abgespacetheit mit dem coole Leute + Sprüche aufsatz, werden die Probleme beim Schopfe gepackt und schnell, gezielt und sicher and der Quelle zu gespamt. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die FAQ's oder fragen sie ihren Admin oder ihre Forenmoderatoren.
Text 5: pirx napoleon Raupspamen ist eine Straftat und wird vom Otherboard gezielt zugespamt! Wir vom Otherboard verpflichten uns möglichst viele Zitate in einem Thread zu verwenden (Ha, eine Anspielung *Klatscklatscklatsch*). Nur Reproduziert wird hier aktzeptiert! *Wumm*
Ich bin vor einiger Zeit auf die Website "100 happy days" gestoßen, und da ich eh immer schon ein Fan von positivem Denken und Dankbarkeit war, hat mir das gleich gefallen. Das Ziel für alle, die an der 100 Happy Days Challenge teilnehmen ist, es, an hundert aufeinanderfolgenden Tagen ein Foto von etwas, dass einen glücklich gemacht hat, ins Internet zustellen (mit dem Hashtagg/ oder per email an die Seite), mit dem Hintergedanken, dass wenn man sich 100 Tage lang ins Gedächtnis ruft, worüber man glücklich ist, man das alles schätzen lernt und vielleicht tatsächlich ein bisschen glücklicher wird. Ich hab immer nur ein paar Probleme mit dieser Website gehabt. Erstens hab ich nicht immer eine Kamera dabei, sodass ich Fotos machen könnte, und zweitens hab ich nicht immer die Möglichkeit, sofort und jeden Tag zu posten. Und deshalb habe ich mich entschieden, das ganze hier zu machen. Es wird nicht jeden Tag ein Foto geben, und ich werde manchmal mehrere Tage in einem Post zusammenfassen. Ich hoffe, es stört euch nicht, dass ich euch zuspamme damit Vielleicht will ja jemand mitmachen?
#1 07.10.2014 MEIN TEESERVICE VOM FLOHMARKT. Für 18 ? gekauft, wird auf ebay für irgendwas zwichen 60 und 140 verkauft, und ist einfach nur hübsch. Jetzt brauche ich nur mehr 8 Leute die bei mir Tee trinken wollen. Und in dem Fall dann auch noch Stühle.
Niemand hat sich beschwert, also eröffne ich jetzt offiziell den Wettbewerb.
Ziel ist es, die Forenbeschreibung zu aktualisieren, ansonsten ist euch freie Hand gelassen. Denkt euch etwas sympathisches/lustiges/ was auch immer ihr wollt aus, und schickt es mir bis zum
10. Oktober
Ich werde dann die Umfrage erstellen, und wir alle können entscheiden, wie sich das otherboard in Zukunft auf der Startseite präsentiert.
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2013
Einen schönen 4. Adventsonntag, liebe Otherboardler! Nur noch zwei Tage bis Weihnachten!
Ich reihe mich heute bei den Bastelanleitungen ein, falls noch jemand Last-Minute-Dekorationen braucht, oder Verpackungen für kleine Geschenke. Was ich euch zeige, sind dänische (oh Wunder) Flechtherzen (flettehjerter), der traditionelle dänische Weihnachtsschmuck. Da es sich als fast unmöglich herausgestellt hat, dafür eine Fotoanleitung herzustellen (wie soll man auch seine beiden Hände fotografieren...), hab ich irgendwie spontan beschlossen, mit meinen Gewohnheiten zu brechen und das ganze wie Schildi zu filmen... Video Mein Vorsatz, halbwegs standardisiertes Deutsch zu sprechen ist irgendwie mittendurch flöten gegangen, ich hoff aber dass es trotzdem verständlich ist... Und hier noch der versprochene Link zu den Schablonen
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2013
Einen schönen Sonntagabend liebe Otherboardler!
Von mir bekommt ihr heute eine Backanleitung für dänische Pebernødder (Pfeffernüsse).
Als erstes braucht ihr...
und zwar...
Gramm. Also eigentlich 125, aber so genau kann man da gar nicht abwiegen.
Dann braucht ihr noch einmal 125 gramm
Das mixt ihr solange, bis das ganze etwa so aussieht:
Dann:
wieder mixen, bis es so aussieht:
Jetzt braucht ihr...
und zwar:
Ohne vorher zu kneten fügt jetzt das hinzu, was den Geschmack der Pebernødder ausmacht:
jede Menge Gewürze: 1 Teelöffel Natron 1/2 TL Lebkuchengewürz 1/2 - 1 TL Kardamom -"- Zimt -"- gemahlene Nelken -"- Ingwer etwa 1/2 TL gemahlenen Pfeffer und etwas Muskatnuss hier kann man je nach dem, was man mag, in der Menge variieren.
Knetet das alles zu einer Teigkugel
Heizt das Backrohr vor und stellt den Teig für etwa eine halbe Stunde kalt
Formt den Teig zu kleinen Kügelchen und legt sie auf ein Backblech. (bei mir wurden es ca zweienhalb Bleche)
Thema von Holly Blue im Forum Adventskalender 2013
Im heutigen Adventskalendertürchen gibts heute für euch etwas ganz Besonderes: Einen Adventskalender im Adventskalender!
Oder so. Ich wollte nur einen Link zu einem tollen Adventskalender teilen. bitte hier klicken Die Besetzung von Les Misérables am Londoner Westend postet hier jeden Tag ein Weihnachts- oder Winterlied, und ich bin einfach nur begeistert von ihren Arrangements und natürlich auch von ihren Stimmen (auch wenns unfair ist, das sind alles professionelle SängerInnen....)